PRESSE 

NoBody´s Perfect

Pressestimmen zum Deutschen Filmpreis

Berliner Zeitung:
Er hielt die wahrscheinlich persönlichste Rede beim Filmpreis: Regisseur Niko von Glasow (gewann mit seinem Dokumentarfilm "Nobody's Perfect"). Selbst ein Contergan-Opfer, forderte er die Eigentümerfamilie der Medikamentenfirma auf, ihr Geld der Contergan-Stiftung zu spenden. "Ich musste das einfach sagen", so von Glasow zur B.Z.. "Diese Familie hat viel Geld mit Contergan verdient, sie soll endlich zahlen."(step)

Berliner Morgenpost:
Unter die Haut ging die Rede von Niko von Glasow, Lola-Preisträger für den Dokumentarfilm "NoBody's Perfect" und Contergan-Opfer. "Es gibt eine Familie in Deutschland, die hat Millionen verdient, unter anderem mit Contergan. Warum geben sie uns nichts davon ab?", rief Glasow. "Sie haben uns so viel Leid zugefügt. Vererbt euer Geld und eure Schuld nicht euren Kindern. Gebt euer Geld uns!" (Franziska v. Mutius; Barbara Jünichen)

Der Spiegel:
Am aufrüttelndsten war zweifellos die Dankesrede des Contergan-geschädigten Niko von Glasow, der für "NoBody's Perfect" den Dokumentarfilmpreis bekam. Deutlicher noch als selbst im Umfeld des heftig umstrittenen TV-Zweiteilers "Contergan" geschehen, ging er die Eigentümerfamilie der Pharmafirma Grünenthal an, wies darauf hin, dass diese viel Geld verdient habe, und forderte: "Warum gebt ihr uns nicht etwas davon ab?" (Peter Luley)

Süddeutsche Zeitung:
Von Glasow ist eines der 5000 Opfer des Schlafmittels Contergan. Draußen, am roten Teppich, standen andere Contergangeschädigte, angereist aus der ganzen Bundesrepublik. Sie feierten die Lola auch als ihren Preis, und nach Verhandlungen von Glasows bekamen sie, auch ohne eine Einladung zu haben, Zutritt zur Party danach. (Renate Meinhof)

Screen Inter:
Thalidomide victim Niko von Glasow gave an impassioned speech about the financial obligations of the German pharmaceutical company Gruenenthal on accepting the Golden Lola for Best Documentary for his NoBodys Perfect. (Martin Blaney)

weitere Pressestimmen

"ein relevantes Stück Unterhaltung, das eine bittere Episode deutscher Geschichte mit angelsächsischer Heiterkeit verarbeitet, frei von Larmoyanz."
Süddeutsche Zeitung

"Ein beglückender Film über die Unvollkommenheit des Lebens." 
Cinema

"Ebenso anrührendes wie unverkrampft spaßiges Porträt."
Aachener Zeitung

"Offen, gut gelaunt und humorvoll … In faszinierenden Gesprächen geben sie - mal nachdenklich, mal amüsiert - Einblick in ihr Leben."
programmkino.de

"…der Humor, mit dem sie ihr Schicksal tragen: sehr selbstironisch, sehr schwarz."
Kölner Stadtanzeiger

"Ein großartiges Dokument ... mit Humor, aber ohne Verlegenheit."
Choices

"Eine von großer Ehrlichkeit und sympathischem Humor geprägte Selbstanalyse, ein sensibles, gefühlvolles Charakterporträt ."
Journal Frankfurt

"Ein mitreißender Film über zwölf ungewöhnliche Menschen und deren kreativen Umgang mit dem "Anderssein".
Rheinischer Merkur

„Der erste Film, den ein Behinderter über Behinderte gedreht hat, ist mutig, lustig und offenherzig."
Hamburger Abendblatt


Edelweisspiraten

„Widerstand aus der Gosse. Sie nannten sich Edelweißpiraten: Jugendliche Nazi-Gegner ohne politisches Programm, die vielfach als Kriminelle diskriminiert wurden. Jetzt erinnert ein Kinofilm an die Rebellen“
Der Spiegel (2 Seiten Zeitgeschichte / Auflage: 1.3 Mio)

„…berührendes Jugenddrama, basierend auf einer wahren Geschichte -  erschreckend realistisch!"
BILD (Auflage: 5 Mio)

„Experimenteller Blick auf das Jung-Sein am Ende der Nazi-Zeit.“
Ticket (Supplement Tagesspiegel / Auflage: 167 000)

„Von Glasow erspart dem Zuschauer nichts: Weder Folter noch Hinrichtung noch die Erkenntnis, dass auch ein Held im Angesicht des Todes schwach werden kann. Leider wirkt der Film stellenweise grob gestrickt und unbehauen. Doch ist er in seiner Drastik schockierend.“
BZ (Auflage: 250 000)

„Die erzählte Geschichte ist nicht nur wahr, sie ist auch spannend und wird von Regisseur Niko von Glasow mit fiebriger Energie in Szene gesetzt. Einige schöne Schauspielleistungen sind zu bewundern. Und einen Dogmafilm über das „Dritte Reich“, das hat es tatsächlich noch nie gegeben. Aber die nervöse Kamera, die uns so unmittelbar teilnehmen lässt, hat doch einen entscheidenden Nachteil: Kein Bild bleibt. Es ist ein Antifilm, der wirkt wie ein Gegenentwurf zu jenem glatten Mainstreamprodukt, das nie gedreht wurde. Jedem Vilsmaier -Machwerk würde man so einen Film an den Hals wünschen. In einem Land, das von den Edelweißpiraten nichts weiß, geht er ins Leere.“
Berliner Zeitung (Auflage: 200 000)

„Im Zentrum des Films, dessen größter Verdienst es ist, dass er die Erinnerung an die Widerstandsgruppe wachruft, steht der junge Kölner Edelweißpirat Karl. So hinterlässt diese vor historischem Hintergrund spielende tragische Geschichte um Liebe, Eifersucht und Verrat einen äußerst zwiespältigen Eindruck.“
TZ (Auflage: 206 000)

„Kraftvoll und überzeugend gestalten die zumeinst jungen Schauspieler um Anna Thalbach ihre Figuren. Ein Stück deutsche Geschichte des Widerstands. Eine Gesellschaft löst sich auf. Allen steht die Frage auf der Stirn geschrieben: Was wird kommen? Ein Dokument des Kampfes ums Überleben in den hungernden Großstädten. Dazwischen keimt Hoffnung – wie ein Edelweiß.“
Berliner Kurier (Bewertung: 4 Sterne / Auflage:178 000)

„Wer waren die Edelweißpiraten? Ein Film sucht nach Antworten. ...steigert die Emotionalität dieses sowieso schon gefühlsechten Films, der auch vor schonungslosen Folterszenen nicht zurückschreckt. Das alles wird in scharfen Schnitten und durch zapplige Handkamera gezeigt.“
Zitty (1 Seite / Auflage: 61 000)

„Glasows Werk ist irritierend und erfrischend anders als „Sophie Scholl“ oder „20. Juli“.“
Die Welt (Auflage: 350 000)

„Erfrischend anders als das derzeitige Widerstandskino: „Die Edelweißpiraten“ beleuchtet ein unbekanntes deutsches Kapitel. Die Kamera fängt all das mit geradezu gehetzten Bewegungen ein. Das macht die Erschütterungen der Figuren sichtbar, kommt aber auch der modernen Videoclipästhetik nahe, an die die Zielgruppe gewöhnt ist.“
Welt Kompakt (1/2 Seite / Auflage: 30 000)

„Der pointierte Einsatz der Handkamera die Schwenks, die Zooms und eine rasante Montage verweisen nicht nur auf die Unübersichtlichkeit des Geschehens, sondern auch auf den Bewusstseinsstand der Protagonisten. Edelweisspiraten ist ein Film zur rechten Zeit. ...nachdem der Faschismus zum Partner intellektueller Dispute wurde, erinnert Glasow mit seinem schmutzigen, kleinen Film an die Möglichkeit einer deutschen Resistenza“
Stuttgarter Zeitung (Auflage: 310 000)

„Wo der Film Konturen gewinnt und psychologische Dringlichkeit, ist im Mit- und Gegeneinander der Figuren. Liebe, Eifersucht, Rache und Verrat sind der Stoff, aus dem von Glasow eine private Tragödie vor historischem Hintergrund webt.“
Generalanzeiger (1/2 Seite / Auflage: 17 000)

„Historienkino. Der Kampf der „Edelweispiraten“ gegen die Nazis wird zum packenden Film-Denkmal. Man darf die Edelweißpiraten über weite Strecken packend erzählt und ein ästhetisches Erlebnis auch als Film-Denkmal verstehen für eine Widerstandbewegung die bislang noch gar nicht offiziell anerkannt und weitgehend unbekannt ist.“ … "Auf diese ästhetisch ungewöhnliche Weise von jugendlichem Widerstand gegen den Nationalsozialismus zu erzählen, das ist weder anmaßend noch provokativ, nicht prahlerisch oder daneben und ebenso wenig vermessen. Es ist im vorliegenden Fall "Edelweißpiraten" vielmehr die einzig angemessene Form."
Sächsische Zeitung (Aufmacher, ¼ Seite / Auflage: 350 000)

„Aufregende Bilder aus dem Leben der Deutschen im Krieg“ … „Sehenswert“ … „Der Film hat etwas höchst Beunruhigendes, Aufwühlendes.“ … „Faszinierend, wie die mitunter etwas holzschnitthaft wirkenden, expressiv gedrehten und geschnittenen Bilder nicht einfach nur ein fremdes Zeitbild „heranzoomen“, sondern zugleich auf so noch nicht gesehene Weise etwas vom Verlorensein des Menschen und der Sehnsucht nach Liebe in Zeiten von Diktatur und Krieg mitteilen. Schade, dass Niko von Glasows aufwändig produzierter, anspruchsvoller Film erst jetzt seinen Weg in die deutschen Kinos findet, denn er hat ebenso viel Aufmerksamkeit verdient wie der pompös gefeierte, doch schwache „Untergang“.“
Mitteldeutsche Zeitung (¼ Seite / Auflage: 290 000 )

„Losgelöst von der Studio-Behäbigkeit zahlreicher Filme aus der Nazizeit begleitet Niko von Glasow-Brücher seine Protagonisten durch die Trümmer einer Stadt. Der Requisitenfundus für die kleinbürgerliche Gemütlichkeit bleibt unangetastet. Das Unbehauste der Edelweißpiraten überträgt sich auf die Bilder. Sie sind körnig und von authentischer Trostlosigkeit. Das ist die Stärke dieses Films, der ein Kapitel aus dem wenig beachteten proletarischen Widerstand gegen das NS-Regime in eine moderne Kinosprache übersetzt.“
Live ( Supplement Hamburger Abendblatt / Auflage: 290 000 )

„Der Film ist roh, eindringlich und beklemmend, lässt aber den Zuschauer über die Entstehung der Edelweißpiraten, ihre Ziele und Aktionen weitgehend im Unklaren – macht nix: Es handelt sich nicht um einen Popcorn-Film! Hier muss man sich vorher mit der Geschichte beschäftigen. Oder hinterher.“
Express ( Aufmacher / Bewertung: Smiley / Auflage: 250 000 )

"Ergreifend! Endlich kommt ein fast vergessenes Kapitel der Nazizeit ans Licht."
Yam ( Auflage: 374 000 )

„aufwühlende Geschichte“
Bravo Screenfun ( Auflage: 260 000 )

„gelungenes Porträt und Familiendrama“
Freundin ( Auflage: 775 000 )

„beeindruckt durch beklemmende Intensität“ …  „Trotz aller Tragik lässt von Glasow einen Hoffnungsschimmer. Und der heißt Solidarität.“
Blickpunkt Film

„ein beängstigend guter Jochen Nickel … Anders als „Sophie Scholl“ widmet sich der Film dem unbekannten und manchmal auch dilettantischen Widerstand.“
Kulturnews ( Auflage: 247 000 )

„Sehenswertes Widerstandsdrama“…  „Bewegendes Drama um jungendliche Rebellion gegen den Faschismus“ …  „Nicht die Geschichts-Bücher-Helden stehen im Mittelpunkt, sondern Menschen.“ … „Nach „Sophie Scholl“ ein weiteres Kapitel vom Widerstand in Nazi-Deutschland – ein bisher allerdings vollkommen vergessenes!“
Treffpunkt Kino

„Zeichnet engagiert das Bild gebrochener Helden“
TV Direkt ( Auflage: 1.4 Mio )

„Der Blick auf die Ehrenfelder „Edelweißpiraten“ öffnet zugleich den Blick in eine widerständige, zum Teil proletarische Jugendkultur zur Zeit des „Dritten Reichs“. Rund um die Wohnung der patenten Cilly (Anna Thalbach) steht man auf Swing, nicht auf HJ-Lieder, und den Aktionen gegen die verhöhnten Nazis haftet nicht selten etwas Sportives an. Umso mörderischer die Konsequenz, die dieser harte Film natürlich nicht auslässt. Gut, dass er nicht länger unsichtbar bleibt.“
Kölner Stadt-Anzeiger ( Aufmacher / Auflage: 260 000 )

„'Der Untergang', 'Sophie Scholl' und jetzt 'Edelweißpiraten'. Es gibt noch viele spannende Geschichten über die Nazi-Zeit zu erzählen. Die wackelnde Handkamera ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem wollen wir Euch diesen Film empfehlen.“
VIVA Film ab!

„viele beeindruckende, junge Schauspieler.“
ARD Nachtmagazin


Maries Lied

 „Der ästhetisch und im Erzählduktus kunstvollste Film im Wettbewerb in Locarno.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Ein kunstvoller, raffinierter Film.“
Corriere del Ticino

„Ein poetisches Sittengemälde.“
Rheinische Post

„Der beste Film, der in Locarno gezeigt wurde.“
La Prealpina

 

Hochzeitsgäste

„... ein Kleinod in schwarz-weiß von bezaubernder Atmosphäre ...“
Sonntagsblatt

„Ein Film ... für all jene, die nicht verlernt haben, genau hinzusehen.“
Die Welt

„... superbe ...“
Libération